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18.01.2008 - Beim Thema Strahlung hört der Spaß auf


 
"Alles über Handy-Strahlung" lautet das Thema der Februar-Ausgabe von "connect". 
Denn, so die Aussage der Redaktion, beim Thema Strahlung hört für viele der Spaß auf. Nachfolgend für Sie ein Interview das die Redakteure Wolfgang Boos und Florian Stein im Rahmen des Themenspecials mit Bernd Rainer Müller, Experte für Mobilfunk beim BUND, führten.
 
connect:
So genannte "Elektrosensible", also Menschen, die sich durch Handy-Strahlung gesundheitlich beeinträchtigt oder sogar geschädigt fühlen, beklagen massive Auswirkungen auf ihr Befinden durch Strahlung. Halten Sie das für einen völlig eingebildeten Effekt oder nehmen Sie diese Personen ernst? 

 
Rainer Müller:
Es handelt sich um ein ernstzunehmendes Phänomen mit multifaktoriellen Einflüssen. Elektrosensibilität entsteht durch das langjährige Einwirken von statischen, niederfrequenten und hochfrequenten Feldeinflüssen. Oft ist sogar eine chemotoxische Vorschädigung vorhanden. Die gesundheitlichen Auswirkungen von elektromagnetischen Strahlen werden bereits seit vielen Jahrzehnten untersucht: Seit den 50er Jahren wurden vor allem in Russland Versuche mit nieder- und hochfrequenten Magnetfeldern durchgeführt, in denen deutliche neuro-vegetative Störungen (z.B. Schlafstörungen, Erschöpfungszustände) nachgewiesen wurden. Skandinavische Forscher haben belegt, dass selbst die von Bildschirmen emittierten Felder in Verbindung mit Amalgam elektrosensibel machen können. Seit über 10 Jahren zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass Magnetfelder gravierende Störungen des vegetativen, kognitiven, hormonellen und immunologischen Systems bewirken können. Bei einer Gruppe von Individuen, die gleichen Frequenzbelastungen ausgesetzt sind, können bei manchen klinische Störungen auftreten, bei anderen nicht. Den Auswirkungen von Funkfrequenzen liegt also eine individuelle Sensibilität (Sensitivität) zu Grunde. In den vergangenen sechs Jahren haben Umweltmediziner und Wissenschaftler zahlreiche Be­obachtungen und Erfahrungen gemacht, die sehr eng mit der Exposition von Menschen gegenüber niederfrequenten Feldern und hochfrequenter Strahlung in Verbindung gebracht werden konnten.  Sehr häufig wurden Vergleichsmessungen bei gesundheitlichen Belastungen mit DECT-Telefonen, mit Mikrowellengeräten, aber auch zu Mobilfunkmasten durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass nach Abschalten der häuslichen DECT-Telefone oder nach Abschirmungsmaßnahmen vorher aufgetretene Beschwerden verschwanden oder gelindert wurden.  
 
connect:
Wie stehen Sie zu der Forderung der österreichischen Ärztekammer und des AGU (Ärztinnen und Ärzte für eine gesunder Umwelt), dass Kinder unter 16 Jahren keine Handys nützen sollten und Erwachsene nur für wichtige und dringende Gespräche? Dass nicht im Innern von Fahrzeugen telefoniert werden sollte und nicht in der Nähe von Babys, Kindern und Schwangeren? Sowie der Wiener Ärztekammer, die ebenfalls empfiehlt, Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren nicht mit dem Handy telefonieren zu lassen? 
 
Rainer Müller:
Es wurden bisher keine Studien über Kinder zu elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks durchgeführt. Die Unterschiede in der Anatomie (Kopfgröße!) und der Physiologie (bezüglich elektrischer Parameter der Gewebe) werden in den Messnormen nicht berücksichtigt. Die körpernahen Feldquellen bei der Nutzung von Sendegeräten durch Kinder wurden in den ICNIRP-Empfehlungen nicht ausreichend berücksichtigt. Es bestehen keine gesetzlichen Regelungen für den Schutz bei Mobiltelefonen für Kinder. Die Empfehlungen sind unzureichend. Die spezielle Empfehlung der Wiener Ärztekammer, dass Jugendliche unter 16 Jahren nicht mit dem Handy telefonieren sollten, wird vom BUND unterstützt. Im Auto bestehen ungünstige Abstrahlungsbedingungen, deswegen sollten Außenantennen benutzt werden. Das Telefonieren während der Fahrt führt jedes Jahr zu vielen Verkehrsunfällen (ca. 1 %) mit tödlichen Folgen und schweren Verletzungen auch für unbeteiligte Personen.
 
connect:
Fühlen Sie sich persönlich durch Handystrahlung gesundheitlich und/oder psychisch beeinträchtigt? 
 
Rainer Müller:
Bisher nicht, weil ich meine Belastung durch Handystrahlung minimiere und meine Wohn- und Arbeitsumgebung noch eine geringe Immissionsbelastung aufweisen.  
 
connect:
Fühlen Sie sich durch UKW-Sender gesundheitlich und/oder psychisch beeinträchtigt? 
 
Rainer Müller:
Der nächste UKW-Sender ist von mir ca. 20 km entfernt und die lokale Immission liegt bei mir deutlich unter der des Mobilfunks.  
 
connect:
Halten Sie einen völligen Verzicht auf Handynetze in Wohngebieten für erstrebenswert? Also KEIN Handynetz und damit auch keine Möglichkeit zum Handytelefonat? 
 
Rainer Müller:
Eine "Notruf"-Funktion wird von vielen Bürgern als wichtig angesehen. Die Notwendigkeit, mehr oder weniger belanglose Inhalte ständig und überall zu empfangen, wird von einer großen Mehrheit der Bürger abgelehnt.  Es muss zu einer Minimierung der Belastung kommen, die über Immissionswerte limitiert ist. Daraus ergibt sich durchaus die Möglichkeit der Mobilfunknutzung, jedoch je nach Netzbelastung ggf. keine Garantie auf Kommunikation. Öffentliche Kommunikation hat Vorrang (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, etc.).  
 
connect:
Halten Sie Bluetooth-Klasse3-Geräte wie Headsets mit einem tausendstel Watt Sendeleistung für gefährlich? 
 
Rainer Müller:
Dauerhafte Feldquellen in Kopfnähe sind grundsätzlich abzulehnen, weil die Intensität einer elektromagnetischen Strahlung nicht die einzige krankmachende Ursache ist. 
 
Das komplette Interview von "connect" finden Sie hier.

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